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Häufig gestellte Fragen

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 Der Hund

Wenn Sie sich für eine Rohfleischfütterung entscheiden, sollte Ihr Hund zunächst richtig auf die rohe Nahrung umgestellt werden.

Das dient dazu, dass das Verdauungssystem des Hundes sich neu organisieren kann. Vor allem die Darmschleimhäute werden in dieser Zeit regeneriert.

Während der Umstellungsphase empfehlen wir in den ersten 4 bis 6 Wochen Pansen und Hähnchenrücken zu füttern. Diese sollten im Verhältnis 1/3 Hähnchenrücken und 2/3 Pansen gefüttert werden. In dieser Zeit sollten keine großen Knochen gefüttert werden, da Ihr Hund die rohe Fütterung nicht gewohnt ist und es zu Verstopfungen kommen kann. Die Tagesration beträgt 2% bis 3% vom Endkörpergewicht.

Nach dieser Zeit können Sie sich an weitere unserer Artikel herantasten und ausprobieren, welche Produkte Ihr Liebling besonders gut verträgt und welche weniger gut.

Auf Innereien, wie Leber oder Niere, reagieren viele Hunde mit Durchfall. Daher muss hier darauf geachtet werden, dass Sie Ihrem Vierbeiner nicht zu viel Leber oder Niere, maximal 2%, auf einmal geben. Auch hier muss wieder ausgetestet werden, wie viel Ihr Hund verträgt.

Bei jungen Hunden, wie auch bei älteren, sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu viel Muskelfleisch verfüttert bekommen, da hier die Phosphorwerte sehr hoch sind. Dies würde zu einer Phosphorüberversorgung führen und daraus resultiert eine Calciumunterversorgung. Daher einfach Abwechslungsreich füttern um solche Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Bei schon etwas älteren Hunden sollten Knochen nicht zu oft gefüttert werden, da dies zu einem harten Stuhlgang führen kann.

Im Allgemeinen ist das Barfen jedoch sehr einfach. Neben der Abwechslungsreichen Ernährung mit rohem Fleisch können Sie Ihrem Vierbeiner auch gerne etwas Gemüse, Obst oder Kohlenhydrate hinzu füttern, diese sollten aber nicht überhand nehmen.

Die Faustregel lautet hierfür:

70% Fleisch, 15% Kohlehydrate und 15% Gemüse

Es genügt allerdings wenn Sie Ihrem Vierbeiner ab und zu eine Kartoffel, etwas Reis, Nudeln oder Gemüse und Obst geben.

Die Katze

Bei Katzen ist die Umstellung auf Fleisch etwas schwieriger als bei Hunden, denn oftmals wird das rohe Futter in der ersten Zeit nicht angenommen. Das liegt daran, dass wir in unserem Futter keine Lockstoffe, wie Vanille oder Karamell verarbeiten. In diesem Fall empfehlen wir das Fleisch zu garen oder unter das Dosenfutter unterzumischen und den Anteil an Frischfleisch langsam zu erhöhen bis Ihr Liebling nur noch das rohe Fleisch frisst.

Bei der Ernährung von Katzen sollte beachtet werden, dass die Tagesration aus mind. 80% Muskelfleisch bestehen sollte. Fangen Sie zunächst mit gewolften Artikeln an und verfüttern Sie nicht zu viele Knochen, da auch Katzen sich erst an die Rohfleischfütterung gewöhnen müssen.

Artikel in denen Pansen, Blättermagen oder Rinderkehlen verarbeitet wurden, werden selten von Katzen angenommen, da diese einen sehr eigenen Geruch haben.

Zu empfehlen sind Eintagsküken, Lachs, Hähnchenherzen und -mägen.

Die neuen Shopseiten funktionieren auf den allermeisten gängigen Endgeräten und in über 95% der verwendeten Browserarten und –versionen.

Was können Sie selbst tun? Überprüfen Sie bitte den von Ihnen verwendeten Browsertyp – Microsoft meldet Probleme bei bestimmten Versionen des Internet Explorer. Welchen Browser verwenden Sie? http://www.whatbrowser.org/intl/de/ Testen Sie dort die Browserversion und installieren bitte im Zweifel eine aktuelle Version.

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Wichtig:

Bitte installieren Sie sich einen aktuellen Browser und halten Sie diesen aktuell, um unseren Shop zu Ihrer Zufriedenheit nutzen zu können.

Wir empfehlen die Verwendung von Mozilla Firefox oder Google Chrome.

In der Regel liegt der Tagesbedarf bei etwa 2-3 % vom Körpergewicht.

Beim barfen von Hund und Katze versucht man, den im Beutetier enthaltenden Nährstoffen und Spurenelementen zu entsprechen.

Dies sollte zu 80% Fleischanteil und zu 20% pflanzliches Futter darstellen.
Von den 80% Fleischanteil sollte max. 50% durchwachsenes Muskelfleisch darstellen, 15% Innereien(Leber, Niere, Milz usw.) und 15% Knochen und Knorpel machen diesen Anteil tiergerecht.

Außer rohem Schweinefleisch darf der Fleischanteil vom Rind, Pferd, Schaf, Lamm, Pute, Huhn und Ente sein.

Dies sind nur Richtlinien. Hierbei kommt es immer auf das Alter, die Rasse, das Geschlecht, den derzeitige Gesundheitszustand oder auch das Klima an.

Eine tragende oder säugende Hündin hat zum Beispiel einen höheren Eiweißbedarf. Ebenso kann die benötigte Futtermenge im Winter deutlich höher sein, als im Sommer.

Prinzipiell empfehlen wir ausschließlich nur Frischfleisch zu verfüttern und Dosen- oder Trockenfutter überhaupt nicht mit anzubieten. In Trockenfutter finden Sie meist minderwertige Inhaltsstoffe, wie zu viel Getreideanteil oder auch nur sogenannte "Nebenerzeugnisse". Möchten Sie allerdings das Trockenfutter weiter verfüttern, so sollten Sie dies getrennt vom Frischfleisch verfüttern. So könnten Sie morgens Trocken- oder Dosenfutter verfüttern und abends Frischfleisch. Niemals sollten diese zwei völlig verschiedenen Arten der Fütterung gemischt und in einer Mahlzeit verfüttert werden, da der Verdauungsprozess ein völlig anderer ist. Zur Not können Sie natürlich das Trockenfutter einweichen und unter das Fleisch mischen.

Natürlich bieten wir auch eine gesunde Art der "Dosenfütterung" an.

Bei uns können Sie gegartes Fleisch (mind. 70% Fleischanteil) in Schalen bestellen.
Hier wurden alle Komponenten zusammengemischt, frisch in eine umweltfreundliche Kunststoffschale gefüllt und anschließend schonend gegart.

In vielen Foren findet man Aussagen darüber, dass beim barfen die Calcium- und Phosphor-Verhältnisse nicht optimal sind.

Dies entsteht, wenn man zu viel reines Muskelfleisch, besonders Rindermuskelfleisch, füttert.

Im reinen Muskelfleisch sind die Phosphorwerte sehr hoch und im Gegenzug gibt es nur geringe Calciumwerte. Füttert man nun zu viel Muskelfleisch kann es zu einer Phosphorüber- und zu einer Cacliumunterversorgung kommen.

Dies betrifft vor allem Hunde die noch im Wachstum sind, sowie ältere Hunde. Um diese Mangelerscheinung zu vermeiden raten wir zu einer Abwechslungsreichen Fütterung. Dadurch wird Ihr Liebling optimal mit Vitaminen und Mineralien versorgt.

Bei Tierhotel haben Sie die Möglichkeit per Sofortüberweisung zu bezahlen. Diese Zahlungsart können Sie verwenden, wenn Sie Online-Banking mittels TAN-Nummern durchführen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit per Bankeinzug zu bezahlen. Der Versand Ihrer Ware erfolgt in diesen Fällen direkt zum nächsten Versandzeitpunkt. Alternativ können Sie in Vorauskasse gehen. Bei dieser Zahlungsart erfolgt der Versand, nachdem der Geldeingang auf unserem Konto ersichtlich ist.

Die Zahlungsarten Rechnung und Nachnahme bieten wir nicht an.

Wir empfehlen die Verpackung anzuritzen und dann langsam und schonend im Kühlschrank auftauen zu lassen. Die Portion kann dabei in der Folie bleiben, sollte allerdings abgedeckt werden. Wir empfehlen Ihnen allerdings eine Schale zu verwenden, damit der Fleischsaft in dieser aufgefangen werden kann.

Ohne das Anritzen der Verpackung kann es passieren, dass der Darm beim Anstechen (wenn die Ware bereits aufgetaut ist) platzt.

Das Futter sollte stets bei Zimmertemperatur verfüttert werden.

Bei Rindern handelt es sich um Wiederkäufer. Von diesen stammt der Pansen, ein Vormagen der Kuh.

Um Ihre Nahrung verdauen zu können benötigen sie in Ihren Vormägen bestimmte Bakterien, welche die aufgenommen Nahrung, in diesem Fall Gras, zerkleinern. Diese Bakterien verarbeiten die pflanzliche Mahlzeit in Zellulose. Somit kann die Kuh Ihre Nahrung überhaupt erst verdauen. Da unser Pansen nur sehr grob ausgewaschen wird, enthält unser Pansen viele dieser Pansen-Bakterien und Vitamine für den Bedarf Ihres Vierbeiners.

Bei der Trocknung bzw. Erhitzung von Pansen werden diese Bakterien zerstört.

Durch ständige Kontrollen bei der Warenannahme und auch während der Verarbeitung unserer Rohwaren, wird ein hoher Wert auf die qualitativ hochwertigen Produkte gelegt. Leider kann es dennoch vorkommen, dass sich Fremdkörper, wie Plaste oder Gummi, im Pansen finden lassen. Dies ist sehr ärgerlich, doch lässt es sich nie ganz vermeiden, da unsere Metalldetektoren Plastik nicht registrieren können.

Das sich solche Fremdkörper finden lassen, liegt am Fressverhalten von Rindern/ Schafen/ Lämmern. Mithilfe Ihrer Zungen greifen sie sich alles was sie aus dieser Position aus erreichen können und fressen leider alles, was auf der Weide liegt. Diesen Tieren ist es aufgrund körperlicher Bedingungen nicht möglich einzelne Teile der Nahrung auszusortieren. Daher landen leider Fremdkörper, wie Beispielsweise Plastikstückchen oder Gummiteile in den Mägen der Wiederkäufern. Da wir nur grob gewaschenen Pansen anbieten, kann es vorkommen, dass solche Teilchen unentdeckt bleiben und mit verarbeitet werden.

Für Ihre Lieblinge stellen sie jedoch keine Gefahr dar, da es meist eher kleine Fremdkörper sind. Somit können Sie die Magen- und Darmwand des Hundes nicht schädigen.

Für unsere Artikel verwenden wir überwiegend Rohware, welche Lebensmittelqualität besitzt. Ausnahmen bilden hier der Pansen und der Blättermagen. Die Rohware für alle Rindprodukte beziehen wir ausschließlich von ortsansässigen Schlachtbetrieben aus unserer Umgebung.

Das Pferd stammt  aus EU zugelassenen Schlachthöfen. Kaninchen, sowie Obst und Gemüse, erhalten wir über  einen Dresdner Zulieferer. Unser Geflügel bekommen wir aus Berlin und stammt von der „Gebr. Stolle GmbH“. Die Fischmanufaktur „Deutsche See“ beliefert uns mit frischem Fisch. Das Wildfleisch stammt aus Mölln und unsere Exoten importieren wir aus Afrika und Australien.

In den 1990er Jahren haben wir „Das Tierhotel“ als eine Tierpension in der Nähe von Dresden, in dem Ort Kreischa,  gegründet. Schon nach kurzer Zeit stellten wir fest, dass es für die artgerechte Ernährung ihrer Hunde und der Pensionsgäste kein richtiges Angebot gab.  Weil wir unsere Hunde artgerecht halten und ernähren wollten, haben wir uns für B.A.R.F. entschieden.

Das Angebot sprach sich rasch herum, Freunde und Bekannte wollten auch barfen. So entschieden wir uns unsere Produkte zu versenden. Eine Tierpension ist „Das Tierhotel“ heute nicht mehr, aber inzwischen einer der wichtigsten Versender von B.A.R.F.-Produkten in Deutschland.

Unser Ziel ist es, dass es Ihrem Hund oder Ihrer Katze genauso gut geht wie unseren 4-Beinern.

Letztendlich gibt es keine allgemeingültigen Fütterungsempfehlungen bei diesem Erkrankungsbild. Die möglichen Ursachen sind vielfälltig (z. B. genetisch Veranlagung, Autoimmunerkrankung, Verletzungen). Häufig können auch die auslösenden Ursachen gar nicht mehr bestehen und der fortschreitende Krankheitsprozess bleibt mit Unterbrechungen bestehen.

Auf Grund der verschiedenen möglichen Ursachen oder der Selbsterhaltung des Prozesses, wird auch deutlich, dass es nicht die Fütterung zur Verbesserung der Gesundheitszustandes gibt. Insbesondere gibt es keine verlässlichen, wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Studien, die ein spezielle Diät  für die verschiedenen Erkrankungsformen und deren Ursachen empfehlen würden.

Es gibt jedoch Hinweise, dass eine zusätzliche Versorgung mit essentiellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren einen positiven Einfluss haben können. Hier sind insbesondere die n-3 und n-6-Fettsäuren zu nennen. Dazu gehören die Linol- (in pflanzlichen Ölen) und Linolensäure (schwarzes Johannesbeeröl) sowie die Eikosapentaensäure (Fischöl) und Dokosahexaensäure (Öl von Seetieren). Ein hoher Anteil dieser Fettsäuren in der Nahrung können zu einer veränderten Zusammensetzung der Fettsäuren in den verschiedenen Zellmembranen führen. Dadurch kann es zu einer Veränderung im Zellstoffwechsel, der Rezeptoren und auch zu einer Verringerung der Produktion bestimmter Prostaglandine, die an den Entzündungsreaktionen beteiligt sind, kommen.

Anfängliche Dosen von 50 bis 250 mg n-3 Fettsäuren pro Kg Körpergewicht im Futter hat sich wohl bei entzündlichen Prozessen als günstig erwiesen. Andere Nährstoffe wie Vit. E und C sowie Zink, Magnesium, Biotin und Pyridoxin sind wichtig Co-Faktoren im Fettsäurestoffwechsel und sollte in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen.

Diese Ergänzung des Futters mit den oben genannten Stoffen, kann sich also positiv auf das Krankheitsgeschehen auswirken und sollte auch ausprobiert werden. Jedoch muss auch mit etwas Geduld herangegangen werden, da die Beeinflussung des Fettsäurestoffwechsels und der Einfluss auf die Zellmembranen nicht sofort eintreten kann.

Wir bieten z.B: gewolftes Lachsfilet oder auch Grünlippmuschelpulver, angereicht mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, an.

Schilddrüsenhormone kommen in Geflügelhälsen und im Schlund vom Rind vor. Bei unseren Zulieferbetrieben wird die Geflügelschlachtung weitestgehend automatisiert durchgeführt. Dafür werden Schlundbohrer oder Schlundsauger eingesetzt. So werden in der Regel die Halseingeweide vollständig entfernt und auch die Schilddrüse ist komplett entfernt. Nur in Einzelfällen könnten kleine Reste im Hals verbleiben.

Bei den Rinderschlünden wird es unterschiedlich gehandhabt. In Einzelfällen kann hier auch nach der Schlachtung die Schilddrüse im Schlund bleiben.

Grundsätzlich ist zur Wirkung von durch das Futter aufgenommenen Resten von Schilddrüsenmaterial Folgendes zu sagen:
Bisher gibt es keine Untersuchungen in wieweit Schilddrüsenhormone (T3 und T4) in der Schilddrüse nach dem Schlachten hormonell wirksam sind. Auch Verfahren zur Trocknung führen wahrscheinlich zu einer weiteren Inaktivierung von Schilddrüsenhormonen im Futter.

Zur Beurteilung einer möglichen gesundheitlichen Beeinflussung durch das Futter aufgenommene Schilddrüsengewebe, sind auch Kenntnis über den Metabolismus und die Regelkreisläufe zur Steuerung der Schilddrüsenhormonausschüttung und Hormonaktivierung bzw. Hormoninaktivierung nötig.

Schilddrüsenhormone werden über die Leber ausgeschieden, dabei gehen beim Hund ca. 50 Prozent des T4 und 30 Prozent des T3, welche täglich produziert werden, in den Darminhalt verloren. Ein Teil davon wird zurück resorbiert. Der größte Teil von über das Futter aufgenommenen Schilddrüsenhormonen (auch von im Rahmen einer Therapie zugeführten Schilddrüsenhormon) wird zunächst in die Leber aufgenommen und über die Galle wieder in den Darminhalt abgegeben.

Die Umwandlung von T4 in das hormonell wirksame T3 findet zu 80 Prozent im Gewebe statt und nicht in der Schilddrüse. Die Ausschüttung von T4 aus der Schilddrüse bzw. die Umwandlung in aktives T3 im Gewebe wird über Regelkreise (Hypothalamus und Hypophyse) gesteuert. Eine Erhöhung von T3 im Blut/Gewebe bewirkt eine Verringerung der Ausschüttung aus der Schilddrüse. Damit führt auch über das Futter aufgenommene T3/T4 zu einer verringerten Ausschüttung körpereigener Schilddrüsen Hormone.

Bei gesunden Hunden oder nicht erblich bedingt besonders empfindlichen Hunden kann es zwar zu einer größeren Schwankung des Hormonspiegels kommen, das sollte aber keine gesundheitlichen Auswirkungen haben. Nur bei einer regelmäßigen (täglichen) Fütterung entsprechender Mengen an Rinderschlund mit anhaftendem Schilddrüsengewebe über längeren Zeitraum wären gesundheitliche Auswirkungen denkbar. Dies außerdem auch durch eine zu starke Fütterung mit Jod (z.B. durch Algen) verstärkt werden.

Bei erblich vorbelasteten Hunden, Schilddrüsen empfindlichen Hunden und an der Schilddrüse erkrankten Hunde sollte die Fütterung (Umfang und Häufigkeit) mit Rinderschlund mit dem Tierarzt besprochen und ggf. über Blutuntersuchen kontrolliert werden.

Insgesamt bleibt festzustellen, dass die Fütterung von Geflügelhälsen keine Gefahr im Bezug auf Schilddrüsenhormone darstellt. Beim Rinderschlund sollte darauf geachtet werden, dass evtl. anhaftendes Drüsengewebe vorher entfernt wird. Aber auch ohne Kontrolle auf Drüsengewebe ist hier gegen ein gelegentliches Füttern nichts einzuwenden, da keine gesundheitlichen Auswirkungen bei gesunden Hunden zu befürchten ist. Wer jedoch Zweifel hat z. B. bei entsprechenden Vorerkrankungen, sollte bei eingestellter Fütterung nach Fütterungsplan die Schilddrüsenhormonkonzentration im Blut kontrollieren lassen.

...diese ja purinarm ernährt werden sollen. Durch ihren speziellen Stoffwechsel haben sie ja ein erhöhtes Risiko für Blasen- und Nierensteinen. Wenn ja, was kann ich füttern?

Es ist richtig, Dalmatiner haben eine genetisch bedingte Störung im sogenannten Purinstoffwechsel. Diese Stoffwechselstörung erhöht die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Harnwegserkrankungen. Purine entstehen sowohl im Körper selbst, werden aber auch mit der Nahrung zugeführt. Durch eine gezielte Verringerung der Purinzufuhr über die Nahrung als auch eine alimentäre Beeinflussung des pH-Wertes des Urins kann das Auftreten von Harnwegsinfektionen als auch von Harnsteinbildungen reduziert werden. Dies gilt sowohl für eine Fütterung mit Fertigfutter als auch beim „Barfen“.

Grundsätzlich sollte daher bei der Ernährung auf Futtermittel verzichtet oder nur in geringer Menge gefüttert werden, die hohe Puringehalte haben. Zusätzlich kann eine regelmäßige Überprüfung des pH-Wertes des Urins bei Umstellung der Fütterung einen Hinweis auf notwendige Korrekturen geben. Die Methode der Urinkontrolle, die Ziel-pH-Werte des Urins und evtl. Korrekturen sollten Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Folgende Futtermittel sollten nicht oder nur gelegentlich gefüttert werden:
Alle Innereien einschließlich Herz und Pansen, kein Fisch, Spargel, Spinat, Kohl, Linsen und Bohnen.

Rangfolge von Futtermitteln entsprechend ihrer Puringehalte:

  • frei von Purinen: zelllose Nahrungsmittel wie Fette, Öle, Vitamine und Mineralstoffe
  • geringer Puringehalt: Ei, Milchprodukte, Kartoffel, Reis, Gemüse (keine Zwiebeln)
  • mittlerer Puringehalt: Fleisch, Leguminosen (Erbsen, Bohnen)
  • hoher Puringehalt: Fisch, Innereien, Zunge, Hefe

Die Entstehung von Struvitsteinen kann viele verschiedene Ursachen. Häufig führt eine Kombination von unterschiedlichen Faktoren zur Entstehung von Struvitsteinen.

Die Steine können in Folge von Harnwegsinfektionen, Stoffwechselerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, fehlerhafte Fütterung und genetischer Neigung allein oder in Kombination dieser Faktoren auftreten.

Hieraus wird deutlich, dass die Fütterung an der Entstehung und dem Wiederauftreten von Struvitsteinen beteiligt sein kann. Daher sollte durch eine kontrollierte Fütterung der Entstehung oder Neubildung vorgebeugt werden.

Eine Eiweißversorgung, die deutlich über den Bedarf für Regenerationsvorgänge liegt, führt zu einem Abbau des Eiweißes zur Energiegewinnung und zu einer übermäßigen Produktion und Ausscheidung von Stickstoffverbindungen (Harnstoffstickstoff, Ziel < 10mg/dl) über die Nieren. Dies kann zu einer ungünstigen Milieuveränderung des Urins führen.

Diese ungünstigen Bedingungen können durch einen Überschuss von Phosphat in der Nahrung (und damit auch im Urin) verstärkt werden.

Das zusätzliche Anfeuchten des Futters kann sich positiv auswirken, da das Harnvolumen damit erhöht und die Dichte des Urins verringert wird.

Im Futter sollten außerdem große Mengen pflanzlichen Eiweißes aus Sojabohnen- oder Reishülsen oder Maisgluten (ausgenommen Maisglutenmehl) vermieden werden. Diese enthalten natürliche Silikate, die sich bei entsprechender Resorption aus dem Darm und Ausscheidung über die Nieren ungünstig auswirken können.

-  Gesamteiweißversorgung dem Bedarf anpassen, Pflanzeneiweiß beschränken

-  Wasseraufnahme durch zusätzliches Anfeuchten des Futters erhöhen

-   Phosphatüberschuss vermeiden

Daneben sollten natürlich andere Faktoren (wie Infektionen, Stoffwechselstörungen, genetische Disposition) beachtet werden. Regelmäßige Kontrollen (Urinproben: Kristalle, Dichte, Stickstoffgehalt, pH-Wert, Bakterien, Ultraschall) sollten zudem durchgeführt werden, damit eine Rezidivbildung frühzeitig erkannt werden kann.

Die Niereninsuffizienz kann viele verschiedene Ursachen haben und führt mit dem Fortschreiten der Erkrankung zu zunehmenden Störungen und komplexen Störungen des Stoffwechsels. Mit Hilfe von diätetischen Maßnahmen kann versucht werden das Fortschreiten der Nierenerkrankungen und die Auswirkungen auf den Stoffwechsel zu verlangsamen.

In der Regel wird eine Nierenfunktionsstörung erst erkannt, wenn betroffene Hunde durch ein vermehrtes Trinken und / oder Maulgeruch nach Ammoniak auffallen. Die Nieren weisen dann in der Regel bereits einen hohen Schädigungsgrad auf.  Es kommt zu einer Anreicherung von harnpflichtigen Stoffen im Blut. Vor allem der Harnstoff wird nicht mehr ausreichend ausgeschieden. Er ist das Endprodukt des Proteinstoffwechsels und wirkt bei Anreicherung im Körper giftig.

Ziel einer Diät sollte es daher sein, alle Stoffe (vor allem Protein), die zur Harnstoffbildung führen, zu reduzieren.  Dies darf jedoch nur begrenzt erfolgen, da sonst körpereigenes Protein abgebaut wird und sich die Gesamtsituation verschlechtert.  Daneben sollten auch Mineralstoff (Salz, Phosphate) reduziert werden.

Bei der Erstellung eigener Futterrationen ist dies etwas schwierig einzustellen. Deshalb werden gerne Fertig-Diätfuttermittel verwendet. Viele Hunde akzeptieren eine plötzliche Futterumstellung nicht. Der Futterwechsel sollte daher langsam über mehrere Tage oder Wochen stattfinden. Eine Futterverweigerung führt zu einer negativen Energiebilanz, die unbedingt vermieden werden sollte. Die gewohnte Futterform (trocken oder nass) sollte dabei berücksichtigt werden. Das Futter kann evtl. durch verschiedene Maßnahmen (Zugabe von Thunfischwasser, oder selbstgekochter Geflügelbrühe ohne Salz,  Hefe oder Honig) schmackhafter gemacht werden. Die Tagesration sollte auch auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag verteilt werden. Auf ausreichend Wasser ist immer zu achten.

Diätfuttermittel stellen eine sichere Futtermöglichkeit dar, da hier alle relevanten Nähr- und Mineralstoffe  für Nierenpatienten optimal eingestellt sind. Werden diese  jedoch nicht vom Hund akzeptiert, darf der Hund auf keinen Fall hungern gelassen werden.  Bei selbst zusammen gestellten Futterrationen sollten auf jeden Fall der Eiweißanteil reduziert werden. Hier ist ein Ersatz durch Kohlenhydrate (z.B. unsere Hundekuchen) möglich. 

Auf jeden Fall sollte Ihr Hund unter ständiger tierärztlicher Kontrolle bleiben, damit auf Veränderungen rechtzeitig reagiert werden kann.

Die tägliche Eiweißration bei Ihrem Hund beträgt bei einem Gewicht von 39 kg ca. 2 g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht also insgesamt ca. 78 g Eiweiß pro Tag.  Dies trifft jedoch nur zu, wenn das Körpergewicht zu der Größe des Tieres passt und der Hund nicht übergewichtig ist. Der Eiweißanteil kann evtl. auch noch etwas reduziert wegen der Nierenerkrankung reduziert werden. Der Eiweißanteil kann natürlich auch in Form von frischem Fleisch gefüttert werden. Frisches Fleisch hat einen Eiweißgehalt von ca. 15- 19 %. Für Hunde mit Niereninsuffizienz sollte nur hochwertiges Eiweiß verfüttert werden, da nur diese eine ausgewogene Aminosäurezusammensetzung haben. Der Eiweißanteil sollte daher überwiegend aus Muskelfleisch stammen.

Bei unseren Fleischprodukten finden Sie auch immer eine Information zum durchschnittlichen Eiweißgehalt.

Die übrige Futterration ist entsprechend mit Kohlenhydraten, Fett, Ballaststoffen und Vitaminen zu ergänzen

Es stimmt, dass Hund und Katzen die lange Zeit mit Trocken- und Nassfutter ernährt wurden schnell zu Zahnstein und schlecht riechendem Atem neigen.

Das Klischee, dass durch das Barfen diese Symptome komplett verschwinden, können wir nicht bestätigen.

Wir können aber, aufgrund eigener Erfahrungen an Hunden und Katzen, feststellen, dass die Zahnsteinbildung wesentlich geringer ist. Weiterhin neigen die Tiere bei weitem nicht so zu schlechtem Atem. Es ist allerdings zu bedenken, dass dies nur bei einer vollständigen Rohfütterung eintritt.

Generell kann man unser Komplettmenü als Alleinfuttermittel verfüttern, da alles enthalten ist, was Ihr Vierbeiner benötigt, wie Pansen, Muskelfleisch und Innereien.

Weiterhin sind auch Kohlenhydrate und Gemüse enthalten, die Ihren Hund optimal versorgen.

Man sollte allerdings bedenken, dass eine einseitige Fütterung für Ihren Hund nicht das Optimalste ist. Schließlich essen Sie auch nicht jeden Tag das gleiche.

Unsere Pakete werden immer so gut wie möglich isoliert, um ein an- bzw. auftauen der Ware zu vermeiden. Bei extremen Außentemperaturen kann dies jedoch nicht immer vermieden werden. Hierbei kann es vorkommen, dass Produkte bei zu kleinen Bestellmengen (unter 10kg) antauen, gelegentlich auch auftauen.

Sind unsere Pakete unbeschädigt, so können Sie die darin enthaltene Ware bedenkenlos wieder einfrieren, da im Kern des Paketes eine Temperatur von +7°C nicht überschritten wird. Somit wird die Kühlkette auf dem gesamten Transport eingehalten und die Ware wird somit ausreichend geschützt. 

In der Regel erhalten unsere Kunden jedoch durchgefrorene Ware in einem Top Zustand.

Hierbei handelt es sich um die gesunde Art der "Dosenfütterung". Um unser Produkte haltbar zu machen, verwenden wir nach wie vor keine Konservierungsstoffe oder andere Zusatzstoffe, sondern bei unsere "Futterschalen" wurden alle Komponenten zusammengemischt, frisch in die Schale gefüllt und anschließend bei 121 Grad schonend gegart.

Unsere Schalen bieten wir in verschiedensten Variationen an. Hier handelt es sich Mahlzeiten mit mindestens 70% Fleischanteil sowie 30% pflanzlichen Ursprungs.

Natürlich bieten wir auch Schalen an, in denen Sie nur eine dieser Komponente finden.

Unsere Schalen selber bestehen aus PET (Polyethylenterephthalate), dieser werden häufig bei Trinkwasserflaschen verwendet. Natürlich sind unsere Schalen auch umweltfreundlich, denn bei der Produktion dieser Schalen wird überschüssiges Material in einem weiteren Prozess wiederverwendet.

Zudem eignen sie sich besonders für Produkte mit hoher Haltbarkeitsdauer. 
Unsere Schalen sind durch Ihre Beschaffenheit umweltfreundlicher und es besteht keine Verletzungsgefahr (z. B. durch schneiden an herkömmlichen Metall- oder Aluminiumdosen).  Zudem können die Mahlzeiten darin leichter aufbewahrt werden und es ist sogar möglich die Schale gleichzeitig als Napf zu benutzen.

Die Schale lässt sich ganze einfach und leicht, ohne viel Kraftaufwand durch abziehen der Deckelfolie öffnen und ist vor allem auch für ältere Hunde gedacht. 

Auch im Urlaub mit dem Hund oder der Katze können diese Schalen verfüttert werden, da die Schalen nicht tiefkühlgelagert werden müssen.

Wir beziehen unser Fleisch überwiegend aktuell von ortsansässigen Schlachtbetrieben aus unserer Umgebung. Am Anfang der Woche fragen wir die Angebote ab, im Laufe der Woche trifft das Fleisch bei uns ein und wird verarbeitet. Mit der Verarbeitung füllt sich unser Shop.

Die meisten Produkte gibt es in der Regel am Donnerstag und Freitag. Aufgrund dieser Abläufe können wir nicht genau vorhersagen, wann was wieder bestellbar ist.

Der Versand erfolgt aus gesundheitlichen und sicherheitsrechnischen Gründen nicht mit Trockeneis.  

Das Einatmen oder der Hautkontakt mit Trockeneis kann zu Gesundheitsschäden
führen. So können zum Beispiel bei direktem Hautkontakt mit Trockeneis starke Erfrierungen oder Kaltverbrennungen verursacht werden.

Bei höheren Konzentrationen besteht Erstickungsgefahr! Vorübergehende Beschwerden wie Atembeschwerden, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Kopfschmerzen und
Koordinationsstörung können auftreten.

Beim Transport unserer Pakete müssten wir den Versand mit einem Spezialfahrzeug an den Kunden bringen. Da durch die Masse der Paket eine höhere Konzentration vorliegt müssten wir einen Gefahrentransport in die Wege leiten.

Unser Versand erfolgt daher mit Stroporplatten ausgestatteten, doppellagigen Pappkartons. Diese Methode bewährt sich seit vielen Jahren. Natürlich empfehlen wir in den warmen Monaten eine gewisse Mindestbestellmenge einzuhalten. Denn je mehr man an tiefgefrorener Ware bestellt, desto länger bleibt die Ware gefroren. Wir empfehlen daher für Lieferungen innerhalb Deutschlands mindestens 15kg und für Lieferungen in angrenzende Länder mindestens 20 kg zu bestellen.